Merken Es war ein verschneiter Dienstagabend, als ich zum ersten Mal dieses einfache Pfannengericht kochte. Die Küche roch nach Knoblauch und geröstetem Gemüse, während der Schnee leise an den Fenstern rieselte. Mein Partner hatte einen langen Arbeitstag hinter sich, und ich wollte etwas Warmes und Nährendes auf den Tisch bringen, das nicht stundenlang kochen musste.
Letztes Wochenende habe ich dieses Gericht für meine Familie gekocht, und meine Schwester, die eigentlich keinen Rosenkohl mag, hat sich nach einer zweiten Portion gemeldet. Es war dieser Moment, als alle gleichzeitig leise schmatzten und bestätigend nickten, der mir zeigte, dass ich etwas wirklich Gutes gefunden hatte.
Zutaten
- 450 g mageres Putenhack: Wählt lieber eine magerere Qualität, damit das Gericht nicht zu schwer wird
- 450 g Rosenkohl: Frischer Rosenkohl mit festen, grünen Blättern schmeckt am besten und hat eine schönere Farbe
- 1 kleine gelbe Zwiebel: Würfelt sie gleichmäßig, damit sie überall mitgart
- 3 Knoblauchzehen: Frisch gepresster Knoblauch entwickelt beim kurzen Anbraten sein volles Aroma
- 2 EL Olivenöl: Geteilt verwendet, damit sowohl das Hack als auch der Rosenkohl genug Fett zum Braten hat
- 60 ml Hühnerbrühe oder Wasser: Hilft dem Rosenkohl, am Ende zu dämpfen und zart zu werden
- 1 EL frischer Zitronensaft: Die Säure hebt alle anderen Aromen und schmeckt erstaunlich frisch
- ½ TL Salz: Pauschal salzen, dann am Ende noch einmal probieren und nachjustieren
- ¼ TL schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen hat er mehr Würze und ein komplexeres Aroma
- ½ TL Paprikapulver: Verleiht dem Putenhack diese schöne, warme Farbe und einen milden Rauchgeschmack
- ¼ TL Chiliflocken: Optional, aber ich gebe fast immer eine Prise dazu für eine leichte Schärfe
- 2 EL geriebener Parmesan: Salzig und umami, das ist der perfekte Abschluss
- Frische Petersilie: Gehackt als frisches, grünes Topping zum Schluss
Anweisungen
- Alles vorbereiten:
- Rosenkohl waschen, die harten Stiele abschneiden und die Köpfe halbieren. Zwiebel würfeln und Knoblauch fein hacken.
- Die Pfanne erhitzen:
- Eine große Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis sie gut heiß ist. Dann einen Esslöffel Olivenöl hineingeben und kurz schwenken.
- Putenhack anbraten:
- Das Putenhack in die heiße Pfanne geben und mit einem Pfannenwender zerdrücken. Mit einem Viertel Teelöffel Salz, einer Prise Pfeffer, Paprikapulver und optionalen Chiliflocken würzen. Fünf bis sechs Minuten braten, bis kein Rosafarbenes mehr zu sehen ist.
- Hack zur Seite stellen:
- Das gebratene Hack auf einen Teller geben und beiseitelegen. Die Pfanne kurz auswischen, aber die bräunlichen Krümel drin lassen.
- Zwiebeln dünsten:
- Den restlichen Esslöffel Olivenöl in die Pfanne geben und Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebeln darin etwa drei Minuten glasig dünsten.
- Knoblauch hinzufügen:
- Den gehackten Knoblauch unterrühren und dreißig Sekunden weitergaren, bis er gut duftet.
- Rosenkohl anbraten:
- Den halbierten Rosenkohl mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen. Mit dem restlichen Salz und Pfeffer würzen und vier Minuten ungestört braten, bis er goldbraun ist.
- Dämpfen:
- Rosenkohl mit Zwiebeln und Knoblauch vermengen. Die Brühe oder das Wasser hinzufügen, abdecken und vier bis fünf Minuten dämpfen, bis der Rosenkohl zart ist.
- Alles vereinen:
- Den Deckel entfernen und das Putenhack zurück in die Pfanne geben. Alles verrühren und zwei Minuten weitergaren, bis alles heiß ist und die Flüssigkeit fast verdampft ist.
- Finale Note:
- Den Herd ausschalten und den Zitronensaft unterrühren. Noch einmal probieren und gegebenenfalls nachwürzen. Mit Parmesan und Petersilie bestreuen.
- Heiß servieren:
- Direkt aus der Pfanne servieren oder auf einem schönen Teller anrichten.
Merken Meine Freundin hat mir erzählt, dass sie dieses Gericht jetzt jede Woche kocht, wenn ihre Kinder sportlich waren und etwas Herzhaftes brauchten. Es ist eines dieser Rezepte, die sich schnell zum Familienstandard entwickeln, weil es einfach funktioniert und alle glücklich macht.
Variationen
Statt Putenhack kannst du auch Hühnchen oder eine pikante Wurst verwenden. Ich habe sogar schon eine vegetarische Version mit weißen Bohnen gemacht, die überraschend gut funktioniert hat. Sei mutig und probiere aus, was dein Vorratsschrank hergibt.
Aufbewahrung
Die Reste halten sich in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank bis zu drei Tage. Beim Aufwärmen kann etwas extra Olivenöl oder ein Spritzer Wasser helfen, wenn das Gericht etwas trocken wirkt. Ich erwärme es am liebsten wieder in der Pfanne statt in der Mikrowelle.
Serviermöglichkeiten
Dieses Gericht schmeckt pur oder mit einer Scheibe knusprigem Brot dazu. Manchmal streue ich noch geröstete Pinienkerne oder gehackte Walnüsse darüber für extra Biss.
- Ein Schuss Balsamico-Creme oder Sriracha am Ende verleiht eine schöne Note
- Frisches Baguette oder Naan-Brot passen hervorragend dazu
- Als leichtes Abendessen mit einem grünen Salat servieren
Merken Guten Appetit. Möge deine Küche immer nach etwas köstlichem riechen und deine Teller immer glücklich machen.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Wie lange müssen die Rosenkohl-Röschen kochen?
Die Rosenkohl-Röschen werden zunächst 4 Minuten scharf angebraten, dann mit Brühe gedünstet. Nach 4–5 Minuten Dämpfen sollten sie zart sein, aber noch Biss haben.
- → Kann ich Putenhack durch anderes Hackfleisch ersetzen?
Ja, Hühnerhack oder Bratwurst-Brät passen gut. Die Bratzeit und Gewürze können entsprechend angepasst werden.
- → Wie wird der Rosenkohl besonders knusprig?
Lass die Rosenkohl-Röschen mit der Schnittseite nach unten 4 Minuten ungestört in heißem Öl scharf anbraten, bis sie goldbraun sind.
- → Ist dieses Gericht glutenfrei?
Ja, wenn du glutenfreie Hühnerbrühe verwendest, ist das Gericht natürlich glutenfrei und proteinreich.
- → Wie bewahre ich Reste auf?
Lass das Gericht abkühlen und bewahre es in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Es hält sich bis zu 3 Tage.
- → Welche Gewürze passen besonders gut?
Paprika und etwas rote Chiliflocken bringen Würze. Ein Spritzer Zitronensaft gegen Ende sorgt für Frische.