Merken Der erste Moment, in dem Hojicha-Creme meinen Küchenzettel erreichte, war rein zufällig. Ein kleiner Teehandel in Kyoto ließ mich diesen gerösteten Tee probieren, und sofort wusste ich, dass er in eine Cremepatissiere gehörte. Jahre später habe ich diese Creme immer noch nicht satt. Die Kombination aus nussigem Röstaroma und klassischer französischer Creme ist einfach unwiderstehlich.
Ich habe diese Creme für meinen Geburtstag gemacht, als ich zwölf Gäste erwartete. Alle wollten wissen, welches geheime Gewürz ich verwendet hätte. Die aromatische Füllung hat einfache Windbeutel in etwas ganz Besonderes verwandelt. Seitdem ist sie mein Geheimtipp für dinnerpartys.
Zutaten
- Ganze Milch (480 ml): Die volle Fettstärke sorgt für eine cremige Textur. Magermilch wird die Creme zu wässrig machen.
- Butter (40 g): Fügt Geschmack und Glanz hinzu. Zimmertemperatur ist ideal für ein gleichmäßiges Einarbeiten.
- Hojicha-Teeblätter (5 g) oder 3 Teebeutel: Der geröstete grüne Tee ist das Herzstück. Qualitativ hochwertige loose leaves bringen mehr Aroma.
- Eigelb (4 Stück): Das Bindeglied für eine seidige Konsistenz. Raumtemperatur verhindert das Stocken beim Temperieren.
- Zucker (100 g): Balanciert die herb-nussige Note des Tees. Puderzucker kann für eine noch feinere Textur verwendet werden.
- Maisstärke (25 g): Der Hauptverdickungsmittel. Allein sorgt sie für eine stabile Creme ohne Gelatine.
- Vanilleextrakt (1/2 TL) & Prise Salz: Vanille verbindet die Aromen, Salz hebt die Röstaromen hervor.
Zubereitung
- Milch mit Tee infundieren:
- Die Milch in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sie dampft, aber nicht kocht. Vom Herd nehmen, den Hojicha zugeben, abdecken und 10 Minuten ziehen lassen.
- Die Milch abseihen:
- Durch ein feines Sieb gießen und die Teeblätter ausdrücken, um jedes bisschen Geschmack zu gewinnen. Die Blätter entsorgen.
- Eigelbmischung vorbereiten:
- In einer Schüssel Eigelb, Zucker, Maisstärke und Salz verrühren, bis die Mischung glatt und blass ist. Das cremt hervorragend.
- Eier temperieren:
- Die warme Tee-Milch langsam unter ständigem Rühren in die Eigelbmischung gießen. Das Verhindert, dass die Eier gerinnen.
- Die Ceme aufkochen:
- Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln, bis sie andickt und Blasen wirft, etwa 2-3 Minuten.
- Butter und Vanille einarbeiten:
- Vom Herd nehmen und Butter sowie Vanilleextrakt unterrühren, bis alles vollständig integriert ist.
- Kühlen lassen:
- Die Creme in eine saubere Schüssel geben und Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche drücken, damit sich keine Haut bildet. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen lassen.
- Vor dem Servieren:
- Kurz vor dem Gebrauch noch einmal glattrühren, um die Creme geschmeidig zu machen.
Merken Diese Creme hat mich durch mehr als ein Dinnerpartys gerettet. Gäste rufen noch nach Wochen an und fragen nach dem Rezept für die besondere Windbeutel-Füllung. Es fühlt sich gut an, etwas zu servieren, das so viel Freude bereitet.
Für eine luftigere Variante
Schlag vor dem Füllen geschlagene Sahne unter die Creme. Das macht sie noch leichter und perfect für empfindliche Gebäckstücke. Ich habe diese Technik in einer kleinen Patisserie in Paris gelernt, und sie hat meine Desserts für immer verändert.
Pulver statt Teeblättern
Hojicha-Pulver kann direkt in die Milch eingerührt werden, etwa 2 Teelöffel. Das spart das Abseihen und gibt eine noch intensivere Farbe. Achte darauf, das Pulver gründlich zu verquirlen, damit sich keine Klümpchen bilden.
Paarungsideen
Die rauchige Note passt perfekt zu Matcha-Blätterteig. Probiere sie auch als Tortenfüllung oder als Finish auf einem Schokoladenkuchen. Die Möglichkeiten sind endlos, wenn du erst einmal angefangen hast.
- Ein Hauch Zimt in den Eigelben gibt eine zusätzliche wärmende Note
- Gefrorene Creme hält sich bis zu drei Monaten für spontane Desserts
- Ein Schuss Rum oder Amaretto verleiht eine erwachsene Note für dinnerpartys
Merken Genieße den Prozess und lass dich von dem nussigen Duft verführen. Diese Ceme ist es wert, zweimal gemacht zu werden.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Was ist Hojicha und woher kommt er?
Hojicha ist ein japanischer Grüntee, der nach der Ernte geröstet wird. Durch das Rösten erhält der Tee seine charakteristische dunkelbraune Farbe, nussige Note und den milden, weniger herben Geschmack im Vergleich zu anderem grünen Tee.
- → Wie lange hält sich die Hojicha Creme?
Die Creme hält sich im Kühlschrank, luftdicht verschlossen und mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche, etwa 3-4 Tage. Für beste Ergebnisse sollte sie innerhalb von 2 Tagen verwendet werden.
- → Kann Hojicha-Pulver anstelle von Teeblättern verwendet werden?
Ja, Hojicha-Pulver kann verwendet werden. Verwenden Sie etwa 2 Teelöffel Pulver und verrühren Sie sie direkt mit der Milch. Sie müssen dann nicht mehr abseihen.
- → Warum bildet sich eine Haut auf der Creme und wie verhindert man das?
Die Haut entsteht durch Verdunstung und Kontakt mit Luft. Drücken Sie Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Creme, während sie abkühlt. Dies verhindert die Hautbildung.
- → Kann die Creme eingefroren werden?
Das Einfrieren wird nicht empfohlen, da dies die Textur beeinträchtigen kann. Die Creme wird körnig und verliert ihre seidige Konsistenz. Bereiten Sie sie frisch zu oder verwenden Sie sie innerhalb weniger Tage.
- → Wie kann ich die Creme leichter machen?
Für eine luftigere Textur können Sie vor dem Verwenden geschlagene Sahne vorsichtig unter die abgekühlte Creme heben. Dies macht sie perfekt für leichtere Desserts.